Straßenkinder in Lateinamerika schaffen es nicht allein.
Sie können mit Ihrer Spende für Transformatorenhäuser in Lateinamerika einen wertvollen Beitrag leisten.
childrenHope-Transformatorenhäuser für Straßenkinder werden weitgehend durch private Spenden finanziert.
Eines unserer Hauptziele ist es, sicherzustellen, dass jeder Euro bei den Kindern ankommt.
Aktuelles
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Neuer Start in Ecuador
Mit einem größeren Mitarbeiterteam in der Startphase konnten wir mit einem neuen langfristig angelegten Projekt in Guayaquil, Ecuador beginnen.
Innerhalb weniger Tage erreichten wir täglich ca. 130 Kinder
und darüber hinaus bis zu 200 Erwachsene im Armenviertel Flor de Bastión, in dem bis zu 70.000 Personen in einfachsten Verhältnissen leben.
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Regelmäßige Workshops für Kinder im Slum in Ecuador
Flor de Bastión ist ein Slumgebiet Guayaquils, das von der Stadtverwaltung als der Bereich
mit den größten Nöten beschrieben wird. Dort leben die Menschen in einfachsten Verhältnissen.
Es gibt kein fließend Wasser und keine geregelte Müllabfuhr.
Die Viertel sind so gefährlich, dass sie selbst von der Polizei gemieden werden. Überfälle, Gewalt und Bandenkriege
können zu jeder Tageszeit geschehen. weiterlesen …
In unserem News-Archiv könnnen Sie weitere Beiträge nachlesen.
childrenHope arbeitet seit 10 Jahren in Lateinamerika und unterhält mittlerweile 5 Transformatorenhäuser für Straßenkinder in Argentinien, Bolivien, Paraguay und Peru.
Die Arbeit ist staatlich anerkannt, und der Bau des Hauses in Paraguay wurde von der deutschen Botschaft unterstützt.
Guayaquil, Ecuador
Seit zwei Monaten (Februar 2012) bietet childrenHope in einem Slumgebiet Guayaquils, Flor de Bastión,
regelmäßig kreative Workshops für Kinder von 5-15 Jahren an.
Zwischen 70-130 Kinder kommen, um die Tanz-, Handwerk-, Mal- und Spielworkshops zu besuchen und ein offenes Ohr für ihre Nöte zu finden.
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Schon diese einfachen Angebote wie Malen und Zeichnen bedeuten den Kindern ungeheuer viel, weil sie selbst fast keine Spielsachen und gar keine Bastelutensilien besitzen.
Auch ältere Teenager bitten darum teilnehmen zu dürfen und Orientierung für ihr Leben zu erhalten.
Für die Zukunft sollen Räumlichkeiten angemietet werden, die den Kindern einen geschützten Ort zum Spielen bieten. Auch eine einfache Versorgung und Materialien für die
Workshops sollen gewährleistet werden, damit die Kurse gratis angeboten werden können. Fernerhin soll eine Werkstatt eingerichtet werden, in der Jugendliche eine
sinnvolle Beschäftigung und zugleich eine Ausbildung erhalten.
Sucre, Bolivien
60 - 80 Kinder aus Sucre und Umgebung werden in einer ehemaligen Hotelanlage, die von childrenHope
in der Nähe von Sucre gekauft wurde, ein neues Zuhause finden. Die Anlage ist mit großem Garten, Spielplatz und Swimmingpool ausgestattet. In einer Atmosphäre
von Wertschätzung und Annahme erleben hier ehemalige Straßenkinder Sicherheit und einen Ort, an dem sie geschützt aufwachsen können.
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Das childrenHope-Transformatorenhaus ist ein radikales Statement gegen Armut und
Geringschätzung von Kindern. Dort wird ihnen die Grundlage für ein Leben mit Selbstwertgefühl und Zukunftsperspektive für sich selbst und für ihr Land
vermittelt.
In Zukunft sollen dort auch Werkstätten für die handwerkliche Ausbildung und ein Computerzentrum weitere Perspektiven eröffnen.
Asunción, Paraguay
Seit 2008 gibt es in Paraguay zwei childrenHope-Transformatorenhäuser in Ñemby, einem Vorort der Hauptstadt Asunción. Das erste Haus wurde 2001 eröffnet. Momentan leben dort Bernd und Elke Michels mit vier Geschwisterkindern, zwei Jungen (5 bzw. 12 Jahre alt) und zwei Mädchen (7 bzw. 8 Jahre).
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2008 wurde das neue Transformatorenhaus fertig gestellt, es steht auf dem Grundstück neben dem ersten. Das neue Transformatorenhaus bietet auf zwei Etagen Platz für bis zu 20 Kinder. Derzeit leben dort sieben Jungen im Alter von 8 bis 20 Jahren. Ralf und Elke Steinmetz, die Leiter der Arbeit in Paraguay, sind die Trafo-Eltern.
Lima, Peru
Im Transformatorenhaus in Lima leben zur Zeit sieben Kinder im Alter von 7-16 Jahren. Zwei von ihnen sind direkt auf der Straße geboren und andere wurden einfach von ihren Müttern verlassen. Ohne Hilfe von childrenHope hätte keines von ihnen eine wirkliche Überlebenschance. Im Transformatorenhaus werden bedrohte und misshandelte sowie verlassene Kinder aufgenommen. Immer wieder erhalten wir Anfragen von Jugendrichtern, neue Kinder aufzunehmen, die sonst nirgendwo einen Platz finden.
San Salvador de Jujuy, Argentinien
In der Kindertagesstätte im Armenviertel Punta Diamante werden bis zu 30 Kinder im Alter zwischen 1,5 und 6 Jahren von childrenHope versorgt.
Für die meisten Kinder ist dieser Ort zu einem richtigen Zufluchtsort geworden, wo sie lernen, wieder Kind zu sein. Manche erleben zum allerersten Mal, dass sie als Personen wertgeschätzt und ernst genommen werden.
Luis-Nicolas und Rodrigo (Paraguay)
Luis-Nicolas (ca.7) und sein Bruder Rodrigo (ca. 8) wohnen seit 3,5 Monaten im Trafohaus in Asunción/Paraguay.
Ihr Alter ist geschätzt, da sie sehr verwahrlost aufgewachsen sind und es von ihnen weder Geburtsurkunde, noch Geburtsdatum oder sonstige Papiere gibt.
Ihre Eltern sind drogenabhängig, oft im Gefängnis und haben sich in der Vergangenheit leider überhaupt nicht um die Beiden gekümmert.
Viele Dinge, die für andere Kinder ganz normal sind, sind für sie neu. So haben sie sich z.B. riesig über ihren ersten Schlafanzug gefreut, da sie so etwas nicht
kannten und nie benutzt haben. Rodrigo fand ihn sogar so toll, dass es ihn gar nicht mehr ausziehen wollte und ihn einmal unter seiner Schuluniform in der Schule angezogen hat.
In ihrem neuen Zuhause können sie wieder zu Kindern werden.
Lizeth und César (Bolivien)
Lizeth (7) und César (5) sind Geschwister, die in der Nähe von Sucre lebten. Manchmal lebten sie mit ihrem Großvater, der nicht mehr gut sieht
und sich nicht wirklich um sie kümmern kann. Oft musste er allerdings auf dem Land Felder bebauen, so dass die Kinder dann allein mit einer behinderten
Schwester lebten, die in ihrem ersten Lebensjahr gestürzt und seitdem geistig und körperlich behindert ist.
So waren sie auf sich allein gestellt, in einer Hütte ohne Tür und mit nur einer Matratze. Ab und zu gaben ihnen mitleidige Nachbarn etwas zu essen; wenn das nicht der Fall war, mussten sie hungern.
Seit einiger Zeit leben sie im Trafohaus in Sucre/Bolivien und genießen die Geborgenheit und Sicherheit, die ihnen dort geboten wird.
Andrés (Peru)
Andrés ist 7 Jahre und kam in einem der schlimmsten Viertel in Lima, Peru zur Welt. Seine Mutter, eine
Prostituierte, war seit Jahren HIV positiv und schwer drogenabhängig. Sie war erst ein Teenager,
als Andrés geboren wurde. Er kam völlig verwahrlost, krank und unterernährt sowie mit autoaggressiven
Störungen im Kinderhaus in Lima an.
Heute ist er ein aufgewecktes, selbstbewusstes und intelligentes
Kind, das bereits 2 Sprachen spricht und eine Privatschule besucht. Er träumt davon, ein berühmter
Fußballspieler zu werden.
Javier (Bolivien)
Javier, heute 6 Jahre alt, wurde schon als Säugling bei der Oma abgegeben, die das Kind auch nicht
haben wollte. Eine Zeitlang versorgte sie ihn teilweise, aber später setzte sie ihn in Sucre aus.
Dort wurde er allein, total unterernährt, rohe Kartoffelschalen aus dem Müll essend, gefunden.
Da er noch so klein war, bleibt die Frage offen, wie er überlebt hat.
Jetzt hat er ein Zuhause gefunden, wo er erwünscht und geliebt ist. Javier fängt mehr und mehr an,
Kind zu sein, zu spielen und kontaktfähig zu werden.
Vladimir (Bolivien)
Vladimir, 6 Jahre alt, wurde als Kind regelmäßig von seinem Vater misshandelt. Der hat ihn abends
aus dem Bett geholt, ihm den Fuß auf den Hals gestellt und ihm u.a. ein schweres Schädel-Hirn-Trauma
zugefügt. Als Vladimir ins Kinderhaus kam, hatte er extreme Schlafstörungen und bekam zeitweilig
Psychopharmaka.
Inzwischen braucht er das nicht mehr und kann nachts durchschlafen. Er entwickelt sich sehr gut
in seinem neuen Zuhause, spielt gerne auf dem großen Gelände des Heims und besucht mittlerweile die
Vorschule.
Wir danken Ihnen herzlich für Ihre Investition in das Leben dieser Kinder;
damit geben Sie ihnen die Chance auf eine echte Zukunft!
Für ihre Investition in die Straßenkinder Lateinamerikas danken wir
- Ehrenpate Dieter-Thomas Heck, Schlagersänger, Entertainer und Produzent
- der Deutschen Botschaft, Paraguay
- der Gesellschaft für Siedlungs- und Wohnungsbau Baden-Württemberg e.V. (GSW), Sigmaringen
- Rainer Schramm, Geschäftsführer bei DISATEL
- Nicole Demmer, Inhaberin Schuhhaus Gahn
- Harald Kiesinger, Inhaber Metzgerei Kiesingers Durchblick
- Ralf Schumann, Olympia-Sieger, Schnellfeuerpistole
- Michael Ruh, Rennfahrer, Schweiz
- Günther und Ursula Kiesinger, Geschäftsleute
- und vielen anderen …
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