childrenHope

childrenHope

Ihre Hilfe bekommt ein Gesicht

 

Aktuelles

KiTa tut gut

am 20. Februar 2018

Armut und Perspektivlosigkeit  bestimmen den Alltag in Punta Diamante. Kinder erleben hier in der eigenen Familie oft Gewalt, Vernachlässigung und Verwahrlosung. Viele wachsen bei ihrer alleinerziehenden Mutter auf, die selbst noch im Teenager-Alter ist.
TOS Dienste International sind in Punta Diamante mit einer Vision vor Ort: Den Kindern eine Zukunft zu eröffnen, wo es keine für sie gibt. Seit 1999 steht unsere KiTa “Los Transformadores” mitten im Armenviertel. Sie bietet halbtägliche Kleinkindbetreuung, Aktivitäten für Schulkinder und Elterntraining. Die Kleinkinder haben in der KiTa Platz und Ruhe zum Spielen. Sie erhalten eine regelmäßige Mahlzeit und werden liebevoll von den Mitarbeitern betreut. Durch viele Kreativangebote können sie ihre Talente erkunden und Fertigkeiten erlernen.

Übernehmen Sie eine Patenschaft für die KiTa.

Unterstützen Sie den Schulstart 2018!

am 20. Januar 2018

In Lateinamerika beginnt jetzt das neue Schuljahr.

Gabriela:  Im Dezember 2017 konnte die 17-jährige Gabriela die Schule abschließen und hat damit den Zugang zu einer höheren Ausbildung bekommen. Mit denkbar schlechten Startchancen war sie vor 11 Jahren aus chaotischsten Verhältnissen ins Transformatorenhaus in Lima gebracht worden. Sie ging  zunächst in eine staatliche Schule. Doch Gabriela war sehr lernbegierig und so wurde es ihr ermöglicht, auf eine Privatschule zu gehen. Sie hat nun als Zweitbeste ihres Jahrgangs die Schule abgeschlossen.

Alexa: Mit ihren 6 Jahren startete Alexa im Februar 2018 in Bolivien ihre Schulkarriere. Beinahe hätte sie nicht die Möglichkeit gehabt, überhaupt eine Schule zu besuchen, denn Alexa lebte auf dem Land. Ihre Eltern waren Alkoholiker und meistens gab es nicht genug zu essen. Schulbesuch war deshalb keine Priorität. Jetzt darf sie mit Gleichaltrigen zusammen jeden Tag Lesen und Schreiben lernen.

In Lateinamerika ist es nicht selbstverständlich, dass Kinder zur Schule gehen und manchmal ist der einfache Grund, dass kein Geld für Schuluniform und Schulmaterial vorhanden ist. Auch für die Transformatorenhäuser ist es jedes Jahr eine finanzielle Herausforderung, da alle Hefte, Bücher und Uniformen zusätzlich zum Schulgeld gekauft werden müssen.

Spenden Sie hier!

Talente fördern

am 16. Januar 2018

Estelas große Leidenschaft war das Harfespielen. Dank der langjährigen Unterstützung einer Patin aus Deutschland konnte sie Harfenunterricht nehmen und schloss Ende 2017 mit 17 ihre Ausbildung zur Harfenlehrerin ab. Die Direktorin hatte ihr die Organisation und Durchführung der Abschlussfeierlichkeiten übertragen. Als einzige ihres ganzes Jahrgangs trug sie mit Eigenkompositionen zum Programm bei. Unterstützen auch Sie ehemalige Straßenkinder, indem Sie ihre Talente fördern!

Ein Jahr im Ausland?

am 12. Januar 2018

Du möchtest Dich im Ausland engagieren? Bewirb Dich jetzt für den Jahrgang 2018/2019! Die Einsätze mit dem Internationalen Jugendfreiwilligendienst haben eine Dauer von 6-12 Monaten und beginnen jeweils zwischen August und Oktober. Sie werden vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.
Weitere Infos und Bewerbungsunterlagen hier.

Straßenkind ist Jahrgangsbeste

am 11. Januar 2018

Schuldefizit aufgeholt!

Serafina* (14) hat die 8 Klasse als Beste ihres Jahrgangs abgeschlossen. Die Direktorin meinte, ihr fehlt nicht viel und sie kann nächstes Jahr als beste Schülerin abschließen.

Serafina ist seit Februar 2016 im Transformatorenhaus – als sie zu uns kam, wurde sie in die 7. Klasse eingeschult. Damals hatte sie Schwierigkeiten, fließend zu lesen, und hatte auch Probleme, Texte zu verstehen und zu bearbeiten. Durch beständige Hilfe unserer Mitarbeiter hat sie heute keine Probleme mehr dem Unterricht zu folgen und hilft nun anderen Mitschülern.
*Name geändert

Neuer Schultransporter für Sucre

am 1. November 2017

Der treue Neunsitzer unseres Kinderhauses in Sucre, Bolivien fuhr jeden Tag zwei Ladungen Kinder in 3 verschiedene Schulen. Da die Gegend sehr ländlich ist, ist der Schulweg in die Stadt zu weit zu Fuß. Nun hat der Schultransporter viele Jahre auf dem Buckel und immer öfter Ausfälle, obwohl er dringend jeden Tag gebraucht wird. Wir suchen deshalb einen neuen Kleinbus oder Transporter mit mindestens 9 Sitzplätzen.
Wer möchte mithelfen?

Spenden Sie hier mit dem Betreff: „Schultransporter“.

Zu Besuch in Ecuador

am 23. Oktober 2017

Die Geschäftsleute Günther und Ursula Kiesinger sind im Ruhestand sehr aktiv und besuchen die Transformatoren-Arbeit in Guayaquil, Ecuador. Durch Workshops erhalten Kinder und Teenager eine neue Perspektive für ihr Leben, sie rutschen nicht in Gewalt und Drogen und werden so zu Hoffnungsträgern ihres Umfelds und ihrer Gesellschaft.

Herbst in Deutschland – Frühling in Argentinien

am 10. Oktober 2017

In unserer Kita in Jujuy, Argentinien fand eben das Frühlingsfest statt. Kinder aus ärmsten Verhältnissen konnten für einige Stunden alles um sie herum vergessen und in eine andere Welt eintauchen.

Mehr Infos über die Kita in Argentinien hier.

 

 

Erzieher für die Kita

am 26. August 2017

Im September wird die Kita in Jujuy, Argentinien nach den Ferien wieder voll durchstarten. Auf Grund der freudigen Tatsache, dass wir sehr viele kleine Kinder aufnehmen konnten und dazu eine unserer wichtigsten Mitarbeiterinnen schwanger ist, suchen wir dringend zwei weitere Mitarbeiter(innen) für die Kita.

Ein(e) argentinische(r) Erzieher(in) für die Kita kostet ca. 300 Euro im Monat. Spenden Sie diesen Betrag oder mehr, um zwei weitere Mitarbeiter(in) zu ermöglichen, damit die Arbeit in der Kita weitergehen kann und vielen Kindern zu Gute kommen kann. Die Alternative zur Kita ist für die meisten Kinder den ganzen Tag zuhause eingeschlossen zu sein, während die Mutter arbeiten geht, um das Überleben zu sichern. Helfen Sie diesen Kindern noch heute.

Eine Besucherin berichtet

am 12. Juli 2017

„Unsere erste Ecuador-Erfahrung sammeln wir in dem an seiner Hauptstraße durchaus stadtähnlichem Dorf Calderón. Es ist laut, heiß, staubig und sehr belebt. Selten sieht man ein Fahrrad, das nicht mit mindestens zwei Personen sinnvoll genutzt würde. Abgase zeugen davon, dass es keinen TÜV gibt. Die Menschen sind kontaktfreudig und haben viel Zeit. In den Geschäften vor ihren Häusern hoffen sie auf etwas Umsatz. Mitzuerleben, wie in einem überfüllten Bus eine Traube Wartender dennoch unterkommt, ist verblüffend. Mitfahren ist noch spannender. Durchaus praktisch sind die bedarfsorientierten Haltestellen. Wer den Wunsch zum Ein- oder Aussteigen signalisiert, für den wird angehalten.

Die Bauweise deckt ein breites Spektrum ab. Zwischen einfachsten Hütten aus Bambus, Holz oder der Ersparnis halber aus hochkant verbauten Ziegeln findet man auch sehr ansprechend gestaltete Häuser. Letztere werfen die Frage auf, wie es gelingt, an einer von Schlamm bedeckten Straße ein solches Eigentum sauber zu halten. Etwas haben neue und baufällige Häuser gemeinsam: Einen Hund, eine bunt bestückte Wäscheleine (meist mit Babykleidung) und eine Hängematte. Leider auch eine käfigartige Vergitterung. Kriminalität macht die hohen Metallzäune erforderlich.

Bedrückend sind in Manabi die Auswirkungen des Erdbebens vom vergangenen Jahr. In sich zusammengesackte Stockwerke ehemaliger Verwaltungsgebäude in Portoviejo, nicht benutzbare Hotelriesen in Manta. Absperrungen und Wachpersonal sollen ganze Wohngebiete, die noch immer nicht betreten werden dürfen, absichern. Es gestaltet sich als schwierig, rechtmäßige Besitzer und Plünderer voneinander zu unterscheiden, da die Menschen ohne Papiere aus ihren Häusern gerannt sind. Ein herzerfrischender Anblick sind spielende Kinder. Große und kleine, Jungen und Mädchen jagen gemeinsam einem Ball nach und sind dabei sehr geschickt. Gerne lassen sie sich von uns unterbrechen und fotografieren. „Where are you from?“ wollen sie wissen. Aber eine kleine Unterhaltung auf englisch ist nicht möglich. Sie kennen nur diese Frage.

Unser Aufenthalt fällt in die Regenzeit. Wir staunen, wie selbstverständlich die Menschen durch Wasser hindurchwaten, das sich zu einem stattlichen See angesammelt hat. Kleine Kinder und Einkäufe auf dem Arm, darauf achtend, dass die Flip-Flops nicht verlorengehen, scheinen die Folgen der Regengüsse wie eine willkommene Erfrischung. Wie wir als Besucher in eine neue Welt eintauchen, so geht es den Ecuadorianern, wenn sie zu einer festgelegten Zeit ins Wohnzimmer der europäischen Mitarbeiter eingeladen werden.

Im Ferienprogramm zählen Kinder aus der Nachbarschaft eine halbe Stunde zuvor die Minuten. Andere werden von ihrer Mutter gebracht, 15 Minuten vor dem Ende oder eine halbe Stunde danach. Und sie sind sehr enttäuscht, wenn sie erfahren, dass die vergnügliche Zeit des gemeinsamen Spielens tatsächlich verpasst ist. Kinder, die den Termin eingehalten haben, sind freudig bei der Sache. Nie zuvor hat sich jemand in dieser Form mit ihnen beschäftigt. Nach Anweisung zu spielen ist ihnen nicht vertraut. Lachend geht der eigene Wunsch vor. Doch sie lassen sich gerne auf das Neue ein und genießen die Zuwendung.“

Reisebericht vom Besuch der Projekte in Abdón Calderón, Region Manabí, Ecuador.